Ressourcen und Nährstoffe sinnvoll nutzen: Kreislaufwirtschaft auf MilchhöfenImmer mehr Verbraucher achten beim Einkaufen darauf, dass die Lebensmittel nachhaltig und regional produziert wurden. Für Landwirtinnen und Landwirte ist es wichtig, Ressourcen sinnvoll zu nutzen und den Verlust von Nährstoffen zu vermeiden. Der Begriff dafür nennt sich Kreislaufwirtschaft. Ein Konzept, dass bei regionalen Milcherzeugern ideal umgesetzt werden kann. Im Beitrag spricht dazu Landwirt Benedikt Langemeyer, der 125 Kühe auf seinem Milchhof hält. |
Länge: 0‘57" Autor: Andreas Suckel Sprecher: Andreas Suckel
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<Anmoderationsvorschlag:>
Immer mehr Verbraucher achten beim Einkaufen darauf, dass die Lebensmittel nachhaltig und regional produziert wurden. Für Landwirtinnen und Landwirte ist es ohnehin wichtig, Ressourcen sinnvoll zu nutzen und den Verlust von Nährstoffen zu vermeiden. Der Begriff dafür nennt sich Kreislaufwirtschaft. Ein Konzept, dass bei regionalen Milcherzeugern ideal umgesetzt werden kann. Und dabei steht die Kuh im Mittelpunkt. Ein Beitrag von Reiner Schulz:
<Sprecher:>
Benedikt Langemeyer ist Landwirt und hat 125 Kühe. Er erklärt, wo Kreislaufwirtschaft auf seinem Milchhof beginnt:
<O-Ton Benedikt Langemeyer:>
Wir arbeiten nach einem Plan: Alles ist aufeinander abgestimmt durch viele Analysen und Berechnungen. Es beginnt beim Futter, zum Beispiel Gras, Klee oder Mais. Die Kühe fressen es, produzieren Milch und liefern mit Gülle und Mist Nährstoffe als Dünger zurück. Der wird dann auf Grünland und Feldern ausgebracht und dient wieder als Grundlage für die Versorgung der Pflanzen.
<Sprecher:>
So schließt sich ein Nährstoffkreislauf innerhalb des Betriebs. Und welchen Beitrag leisten Wiesen und Weiden für den Klimaschutz?
<O-Ton Benedikt Langemeyer:>
Das Gras auf Flächen, die nicht für den Ackerbau oder für die Gemüseproduktion genutzt werden können, wird durch die Kühe in hochwertige Lebensmittel wie Milch umgewandelt. Gleichzeitig tragen diese Dauergrünlandflächen zur Biodiversität und zum Schutz des Bodens bei. Und ganz wichtig: Sie nehmen CO2 auf und speichern es – sogar mehr als Wälder.
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