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167 Millionen Menschen betroffen: Welttag der humanitären Hilfe am 19. August

Am 19. August ist "Welttag der humanitären Hilfe". Leider steigt die Zahl der Menschen immer weiter, die durch Kriege oder Naturkatastrophen auf Hilfe angewiesen sind, zurzeit sind es rund 167 Millionen. Das typische Bild eines weißen humanitären Helfers ist oft nicht zutreffend, denn meist sind Einheimische vor Ort im Einsatz. So waren bereits 2018 über 90 Prozent der 570.000 humanitären Helfer weltweit nationale Einsatzkräfte. Welche Vorteile das hat, auch in Zeiten einer Corona-Pandemie, erklärt im Beitrag Manuela Roßbach von "Aktion Deutschland Hilft", einem Bündnis aus 23 humanitären Hilfsorganisationen.

Länge: 1'20''   Autor: Andreas Suckel   Sprecher: Andreas Suckel

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<Anmoderationsvorschlag:>
Heute / morgen / am Mittwoch / am 19. August => ist "Welttag der humanitären Hilfe". Leider steigt die Zahl der Menschen immer weiter, die durch Kriege oder Naturkatastrophen auf Hilfe angewiesen sind, zurzeit sind es rund 167 Millionen. Und nicht nur wegen Corona sind hier lokale Helferinnen und Helfer, die also direkt vor Ort leben, sehr wichtig. Ein Beitrag von Andreas Suckel:


<Sprecher:>
Das typische Bild eines weißen Helfers ist oft nicht zutreffend, denn meist sind lokale Helfer, also Einheimische, vor Ort im Einsatz. Dazu Manuela Roßbach von "Aktion Deutschland Hilft", einem Bündnis aus 23 humanitären Hilfsorganisationen:

<O-Ton Manuela Roßbach:>
Viele unserer Bündnisorganisationen engagieren sich schon länger für eine Lokalisierung der Hilfe. Sie haben Länder- oder Regionalbüros mit überwiegend einheimischen Mitarbeitern, die Projekte vor Ort umsetzen. Oder sie arbeiten eng mit ansässigen Partnern zusammen. Wir wollen humanitäre Hilfe so lokal wie möglich und so international wie nötig gestalten.

<Sprecher:>

Eine Zahl aus 2018: Über 90 Prozent der 570.000 humanitären Helfer weltweit waren nationale Einsatzkräfte. Das hat viele Vorteile, auch in Zeiten einer Corona-Pandemie:

<O-Ton Manuela Roßbach:>
Lokale Partner sind oft die ersten vor Ort, sie kennen die kulturellen Gegebenheiten und die Bedürfnisse der betroffenen Bevölkerung. Sie sind in den Gemeinden verwurzelt, genießen dort Vertrauen. Und sie bleiben auch nach einer Katastrophe vor Ort, deshalb müssen ihre Kapazitäten gestärkt werden. Besonders in politisch instabilen Krisenländern ist die Arbeit nationaler Helfer ganz entscheidend, da sie sich freier im Land bewegen können, lokal besser vernetzt sind und schneller zu Betroffenen gelangen.

<Sprecher:>

Mehr Infos auf aktion-deutschland-hilft.de

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