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Weil Blutvergiftungen gefährlich sind: Welt-Sepsis-Tag am 13.9.

Am 13. September ist Welt-Sepsis-Tag, der darüber aufklären will, wie gefährlich Blutvergiftungen sein können. Ein möglicher Auslöser sind zum Beispiel Meningokokken. Diese Bakterien können beim Husten, Niesen oder Küssen an andere weitergegeben werden und in seltenen Fällen eine Erkrankung auslösen. Es gibt etwa 300 Fälle pro Jahr in Deutschland. Besonders sind Babys und Kleinkinder betroffen. Worauf Eltern achten sollten, um ihre Kinder bestmöglich zu schützen erklärt im Beitrag Kinder- und Jugendarzt Dr. Gerhard Kroschke.

Länge: 0'58''   Autor: Andreas Suckel   Sprecherin: Andrea Schindler

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<Anmoderationsvorschlag:>
Heute/ Morgen / Freitag / am 13. September => ist Welt-Sepsis-Tag, der darüber aufklären will, wie gefährlich Blutvergiftungen sein können. Ein möglicher Auslöser sind zum Beispiel Meningokokken. Diese Bakterien können beim Husten, Niesen oder Küssen an andere weitergegeben werden und in seltenen Fällen eine Erkrankung auslösen. Es gibt etwa 300 Fälle pro Jahr in Deutschland. Besonders sind Babys und Kleinkinder betroffen. Worauf Eltern achten sollten, um ihre Kinder bestmöglich zu schützen - ein Beitrag von Andrea Schindler:


<Sprecherin:>
Meningokokken sind Bakterien, die lebensbedrohliche Erkrankungen wie eine Hirnhautentzündung oder eine Blutvergiftung, eine sogenannte Sepsis, auslösen können. Babys und Kleinkinder haben das höchste Erkrankungsrisiko. Dazu der Kinder- und Jugendarzt Dr. Gerhard Kroschke:

<O-Ton Dr. Gerhard Kroschke:>
Bei einer Meningokokken-Sepsis werden die Bakterien mit dem Blut in alle Organe verteilt. Dort kann es rasch zum Organversagen und einer Störung der Blutgerinnung kommen. Als Folge können flächenartige Einblutungen entstehen, weswegen Gliedmaßen gegebenenfalls amputiert werden müssen. Innerhalb weniger Stunden kann die Erkrankung lebensbedrohlich werden.

<Sprecherin:>

Den bestmöglichen Schutz vor einer Meningokokken-Sepsis bieten frühzeitige Impfungen.

<O-Ton Dr. Gerhard Kroschke:>
Viele Eltern wissen nicht, dass es verschiedene Gruppen von Meningokokken gibt und deshalb auch verschiedene Impfungen, um bestmöglich vor der Erkrankung zu schützen. Daher rate ich allen Eltern, ihren Kinderarzt frühzeitig auf Meningokokken-Impfungen anzusprechen und bei ihrer Krankenkasse bezüglich einer Kostenerstattung anzufragen.

<Sprecherin:>

Mehr Infos auf meningitis-bewegt.de

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