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"Vorbeugen. Schützen. Impfen": Europäische Impfwoche vom 24. bis 30. April

Vom 24. bis 30. April läuft die Europäische Impfwoche, ausgerichtet von der Weltgesundheitsorganisation WHO. Sie will darüber informieren, wie wichtig Impfungen für die Gesundheit jedes Einzelnen, aber auch für eine ganze Gesellschaft sind. Im Mittelpunkt stehen dieses Jahr so genannte "Impfhelden", die durch ihre Impfungen dazu beitragen, Infektionen zu verhindern und Leben zu retten. Viele deutsche Erwachsene haben Impflücken und sollten beim nächsten Arztbesuch ihr Impfbuch darauf checken lassen, um sie zu schließen.

Länge: 1'00''   Autor: Andreas Suckel   Sprecherin: Andrea Schindler

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<Anmoderationsvorschlag 1:>
Vom 24. bis 30. April findet die Europäische Impfwoche statt, ausgerichtet von der Weltgesundheitsorganisation WHO. Sie will darüber informieren, wie wichtig Impfungen für die Gesundheit jedes Einzelnen, aber auch für eine ganze Gesellschaft sind. Im Mittelpunkt stehen dieses Jahr so genannte "Impfhelden", die durch ihre Impfungen dazu beitragen, Infektionen zu verhindern und Leben zu retten. Ein Beitrag von Andrea Schindler:


<Sprecherin:>
Viele deutsche Erwachsene haben Impflücken, darauf weist jetzt die Europäische Impfwoche hin. Ein Beispiel ist Polio, die Kinderlähmung. Dazu Impf-Experte Professor Carl Heinz Wirsing von König:

<O-Ton Prof. Carl Heinz Wirsing von König:>
Die Kinderlähmung ist weltweit immer noch nicht ausgerottet. Obwohl es in Deutschland keine Fälle mehr gibt, ist es trotzdem wichtig, die Impfquote hoch zu halten. Nur so lässt sich verhindern, dass sich zum Beispiel eine aus dem Urlaub eingeschleppte Infektion hier verbreitet.

<Sprecherin:>

Ein zweites Beispiel ist Keuchhusten: 2/3 der Erwachsenen hat hier keinen ausreichenden Impfschutz.

<O-Ton Prof. Carl Heinz Wirsing von König:>
Keuchhusten gefährdet besonders Säuglinge unter sechs Monaten, die noch nicht husten können und dann mitunter einfach aufhören zu atmen. Da der größte Teil dieser Erkrankungen durch Familienmitglieder übertragen wird, sollten alle im direkten Umfeld des Babys geimpft sein. Das ist auch im Interesse des eigenen Schutzes, weil Keuchhusten lebenslang vorkommen kann.

<Sprecherin:>

Ein Check des Impfpasses beim nächsten Arztbesuch hilft, Impflücken zu schließen. So schützt man nicht nur sich, sondern auch sein Umfeld.

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