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Immer mehr Menschen betroffen: Weltflüchtlingstag am 20. Juni

Am 20. Juni ist Weltflüchtlingstag, ausgerichtet von den Vereinten Nationen. Der Tag ist den Millionen Menschen weltweit gewidmet, die vor Krieg, Verfolgung oder Naturkatastrophen fliehen mussten. Und das werden immer mehr: Weltweit gibt es aktuell etwa 76 Millionen Binnenvertriebene, also Menschen, die innerhalb ihres eigenen Landes fliehen müssen. Besonders tragisch: Sie sind von völkerrechtlichen Abkommen nicht geschützt. Im Beitrag spricht dazu Maria Rüther von Aktion Deutschland Hilft.

Länge: 0‘59"   Autor: Andreas Suckel   Sprecher: Andreas Suckel

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<Anmoderationsvorschlag:>
Heute / morgen / am Donnerstag / am 20. Juni => ist Weltflüchtlingstag, ausgerichtet von den Vereinten Nationen. Der Tag ist den Millionen Menschen weltweit gewidmet, die vor Krieg, Verfolgung oder Naturkatastrophen fliehen mussten. Und das werden immer mehr. Ein Beitrag von Andreas Suckel:


<Sprecher:>
Weltweit gibt es aktuell etwa 76 Millionen Binnenvertriebene, also Menschen, die innerhalb ihres eigenen Landes fliehen müssen. Dazu Maria Rüther von Aktion Deutschland Hilft:

<O-Ton Maria Rüther:>
Binnenvertriebene fliehen häufig vor Krieg und Gewalt und finden auch in den benachbarten Regionen im eigenen Land selten Schutz. Somit stehen sie oft vor einer völligen Perspektivlosigkeit. Und, wir dürfen nicht vergessen, Binnenvertriebene sind von völkerrechtlichen Abkommen nicht geschützt, also droht auch nach der Flucht die erneute Vertreibung.

<Sprecher:>
Zu den stärksten konfliktbedingten Vertreibungen kommt es zurzeit in der Subsahara-Region, zum Beispiel im Sudan oder der Demokratischen Republik Kongo.

<O-Ton Maria Rüther:>
Das Bündnis Aktion Deutschland Hilft besteht aus über 20 Hilfsorganisationen, die Geflüchtete auf der ganzen Welt unterstützen. Im Kongo helfen zum Beispiel Help und action medeor Geflüchteten in Camps bei der medizinischen Versorgung. Sie liefern Dinge wie Hygiene-Kits und Desinfektionsmittel. Und die Johanniter versorgen Verletzte und Kranke in mobilen Kliniken.

<Sprecher:>
Mehr Informationen auf aktion-deutschland-hilft.de

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