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Aktuelle Studie: Roboter, Online-Reinigungskräfte und Haushalts-Apps: Putzen wird digital!

Es tut sich was - und zwar im Haushalt: Das Wischen, Waschen und Schrubben läuft ganz anders ab als noch vor ein paar Jahren - nämlich zunehmend digital. Roboter, Portale für Reinigungskräfte und Haushalts-Apps: Wie die Digitalisierung das Putzen verändert und wie wir in Zukunft saubermachen, das zeigt die aktuelle Studie "Das neue Sauber" vom Zukunftsinstitut.

Länge: 1'29''   Autor: Jan Siemsen   Sprecher: Sven Hillesheim

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<Anmoderationsvorschlag:>
Es ist eine Umwälzung im Gange - und zwar im Haushalt: Das Wischen, Waschen und Schrubben läuft ganz anders ab als noch vor ein paar Jahren - nämlich zunehmend digital. Wie die Digitalisierung das Putzen verändert und wie wir in Zukunft saubermachen, das zeigt die aktuelle Studie "Das neue Sauber" vom Zukunftsinstitut im Auftrag des Industrieverbandes Körperpflege- und Waschmittel. Sven Hillesheim hat sich die Ergebnisse genauer angeschaut.


<Vox-Pop:>
Wir haben so eine Haushalts-App auf dem Handy, da wird eingeteilt, wie wir putzen, spülen, bügeln - und das ist viel viel entspannter für uns (w1). Also ich hab‘ ein Online-Abo für Waschmittel; hat den Vorteil, ich muss nicht in die Stadt gehen und das schwere Zeug nach Hause schleppen.

<Sprecher:>

Die Digitalisierung erobert den Haushalt. Das Ziel: Weniger Zeit mit lästigen To-dos verbringen und stattdessen mehr Freizeit für alle. Deshalb steigt auch die Anzahl der Roboter fürs Fensterputzen, Saugen oder Wischen in deutschen Wohnungen. Außerdem benutzen immer mehr Menschen Haushalts-Apps. Die sorgen dafür, dass es weniger Streit in den eigenen vier Wänden gibt, erklärt Lena Papasabbas, Leiterin der Studie am Zukunftsinstitut:

<O-Ton Lena Papasabbas:>
Der Haushalt wird künftig noch stärker im virtuellen Raum geregelt. Und das betrifft jetzt nicht nur den Online-Einkauf von zum Beispiel Reinigungsmitteln, sondern eben auch Putzpläne, die Aufgabenverteilung, die gesamte Organisation. Und das wird vermehrt über Apps organisiert. Das Smartphone hilft da, den Überblick zu bewahren, nimmt so ein bisschen den Stress aus dem Thema und idealerweise verhindert es sogar Konflikte.

<Sprecher:>

Einige Haushalts-Apps haben auch spielerische Elemente. Mit denen wird jeder belohnt, der eine Aufgabe erledigt hat. Putzen, Waschen und Co. werden damit attraktiver. Für noch mehr Entspannung sorgen Online-Plattformen für Reinigungskräfte, so die Zukunftsstudie, die im Auftrag des Industrieverbandes Körperpflege- und Waschmittel erstellt wurde. Die Plattformen helfen, eine zuverlässige Haushaltskraft zu finden - mit Bewertungssystemen und einfachen Buchungsmöglichkeiten. Das große Schrubben wird dank Digitalisierung so zur Kleinigkeit.


<Abmoderationsvorschlag:>
Sven Hillesheim über die Zukunft des Saubermachens, die eindeutig digitaler und wohl auch entspannter sein wird. Mehr Informationen dazu gibt es auf ikw-zukunftsstudie.org.

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