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Winter-Zeit ist Hoch-Zeit für Infekte: So schützen Sie sich!

So schön der Winter als Jahreszeit auch sein mag, er ist leider auch die Hoch-Zeit der Infekte. Das liegt daran, dass Viren und Bakterien ideale Lebensbedingungen haben, Stichwort trockene, aufgeheizte und wenig gelüftete Räume. Außerdem ist manchmal das Immunsystem bereits angeschlagen. Besonders betroffen sind zurzeit die ganz Kleinen.

Länge: 1'31''   Autor: Andreas Suckel   Sprecher: Andreas Suckel

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<Anmoderationsvorschlag:>
So schön der Winter als Jahreszeit auch sein mag, er ist leider auch die Hoch-Zeit der Infekte. Das liegt daran, dass Viren und Bakterien ideale Lebensbedingungen haben, Stichwort trockene, aufgeheizte und wenig gelüftete Räume. Außerdem ist manchmal das Immunsystem bereits angeschlagen. Besonders betroffen sind zurzeit die ganz Kleinen. Warum das so ist - ein Beitrag von Andreas Suckel:


<Sprecher:>
Vor allem Säuglinge und Kinder sind im Winter sehr anfällig für Infektionen. Dazu Kinder- und Jugendarzt Dr. Michael Horn:

<O-Ton Dr. Michael Horn:>
Das liegt vor allem daran, dass sich das Immunsystem der Säuglinge und der kleinen Kinder erst aufbauen muss. Die vielfältigen Keime muss das Immunsystem erst kennenlernen und entsprechend verarbeiten. Und die kleinen Kinder sind in sehr engen Kontakt miteinander, geben also die Viren untereinander rasend schnell weiter und deswegen spricht man auch davon, dass die Kinder das "Feuer der Influenza" sind, also der echten Virusgrippe, weil sie diese Erreger eben rasend schnell verbreiten können. Übrigens: Im Winter haben auch die Rotaviren ihren Erkrankungsgipfel.

<Sprecher:>

Rotaviren sind die häufigste Ursache für Magen-Darm-Infektionen bei Babys und Kleinkindern.

<O-Ton Dr. Michael Horn:>
Rotaviren werden zum Beispiel durch gemeinsame Spielsachen in Kindereinrichtungen übertragen. Heftige Durchfälle, häufiges Erbrechen, das sind die Symptome, die schnell zu einem hohen Flüssigkeitsverlust führen können.

<Sprecher:>

Welchen Rat geben Sie?

<O-Ton Dr. Michael Horn:>
Gute Hygiene, also häufiges Händewaschen, regelmäßig Lüften, Bewegung an der frischen Luft und natürlich Impfen, Impfen, Impfen! Eine frühzeitige Rotavirus-Impfung wird von der Ständigen Impfkommission für alle Säuglinge ja bereits ab 6 Wochen empfohlen: Je nach Hersteller sind das 2 oder 3 Schluckimpfungen im Abstand von mindestens 4 Wochen. Gegen die Grippe übrigens ist die jährliche Impfung aller Kinder empfohlen, die ein höheres Risiko für Komplikationen besitzen, also zum Beispiel, weil sie unter bestimmten Vorerkrankungen wie Asthma leiden.

<Sprecher:>

Mehr Infos auf www.impfen.de


Informationen im Auftrag von GlaxoSmithKline.

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