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Decken, Impfungen, Lebensmittel: Weihnachtszeit ist Spendenzeit - was das Geld bewirken kann

Wenn der Stress mit den Geschenken erledigt ist, ist die Weihnachtszeit für viele ja eine besinnliche, ruhigere Zeit. Irgendwie hat man das Bedürfnis nach Harmonie und Zufriedenheit. Und das zeigt sich auch darin, dass man etwas Gutes tun möchte: Zu keiner Zeit des Jahres wird mehr gespendet.

Länge: 1'30'   Autor: Andreas Suckel   Sprecher: Andreas Suckel

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<Anmoderationsvorschlag 1:>
Wenn der Stress mit den Geschenken erledigt ist, ist die Weihnachtszeit für viele ja eine besinnliche, ruhigere Zeit. Irgendwie hat man das Bedürfnis nach Harmonie und Zufriedenheit. Und das zeigt sich auch darin, dass man etwas Gutes tun möchte: Zu keiner Zeit des Jahres wird mehr gespendet - ein Beitrag von Andreas Suckel:

<Anmoderationsvorschlag 2:>
Die Weihnachtszeit ist ja eine ganz besondere Zeit: Für den Einzelhandel ist sie enorm wichtig, wird hier doch ein Großteil des Jahresumsatzes gemacht. Das kommt uns allen dann zugute, und landet beispielsweise als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum. Genauso wichtig sind die besinnlichen Wochen aber auch für die Hilfsorganisationen, die jetzt die meisten Spenden im Jahr einsammeln, um damit Menschen zu helfen, die in Not sind. Ein Beitrag von Andreas Suckel:



<Sprecher:>
Viele haben gegen Ende des Jahres das Bedürfnis, anderen Menschen zu helfen, die in Not sind. Manuela Roßbach ist Geschäftsführerin von "Aktion Deutschland Hilft", einem Bündnis aus 13 Hilfsorganisationen, deren Hilfe für Notleidende sich ausschließlich aus Spenden finanziert:

<O-Ton Manuela Roßbach:>
Wir leisten in vielen Regionen der Welt Not- und Katastrophenhilfe. Beispielsweise in Ostafrika, wo derzeit 21 Millionen Menschen hungern, auch im Jemen herrscht großer Hunger, dort sind es 7 Millionen. Hinzu kommen die vielen Flüchtlinge, in Syrien aber gerade auch in Myanmar und Bangladesch. Wir kümmern uns um die medizinische Versorgung, richten Notunterkünfte ein, sorgen für Lebensmittel und sauberes Wasser oder behandeln traumatisierte Kinder und Erwachsene.

<Sprecher:>

Die meisten Spenden kommen durch Überweisungen. Oder auch Online, bzw. als Telefonspende oder Charity-SMS. Immer beliebter sind auch Spenden, die aus einer Sammelaktion stammen. Was Spenden bewirken können, Manuela Roßbach hat konkrete Beispiele:

<O-Ton Manuela Roßbach:>
110 Euro sind zum Beispiel genug, damit eine syrische Flüchtlingsfamilie einen Monat lang nicht hungern muss. 120 Euro reichen für zehn wärmende Decken. Mit genau 576 Euro können 400 kleine Cholera-Patienten in Haiti behandelt werden. Und 2.985 Euro würden helfen, drei Brunnen mit Handpumpen in Afrika zu bauen, die Familien langfristig mit sauberem Wasser versorgen.

<Sprecher:>

Alle Infos auch dazu, woran Sie eine seriöse Hilfsorganisation erkennen, auf aktiondeutschlandhilft.de

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