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Grippe, Tetanus, Masern & Co.: So legt die Ständige Impfkommission (STIKO) fest, wer geimpft werden sollte

Grippe, Tetanus, Masern oder Keuchhusten - typische Beispiele für Impfungen, die dafür sorgen, dass Infektionskrankheiten seltener auftreten. Früher konnten die oft lebensgefährlich sein, erst durch bessere Hygieneverhältnisse und entsprechende Impfstoffe konnten ansteckende Erkrankungen eingedämmt werden. Doch wer entscheidet eigentlich, wogegen Babys, Kinder und Erwachsene geimpft werden sollten und wann? Festgelegt wird das jedes Jahr von der Ständigen Impfkommission.

Länge: 1'21''   Autor: Andreas Suckel   Sprecher: Andreas Suckel

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<Anmoderationsvorschlag 1:>
Grippe, Tetanus, Masern oder Keuchhusten - typische Beispiele für Impfungen, die dafür sorgen, dass Infektionskrankheiten seltener auftreten. Früher konnten die oft lebensgefährlich sein, erst durch bessere Hygieneverhältnisse und entsprechende Impfstoffe konnten ansteckende Erkrankungen eingedämmt werden. Doch wer entscheidet eigentlich, wogegen Babys, Kinder und Erwachsene geimpft werden sollten und wann? Festgelegt wird das jedes Jahr von der Ständigen Impfkommission, kurz STIKO. Wer sich dahinter verbirgt, ein Beitrag von Andreas Suckel:


<Sprecher:>
Die Ständige Impfkommission setzt sich zusammen aus 12 bis 18 ehrenamtlichen Experten aus Wissenschaft und Forschung, die vom Bundesgesundheitsministerium berufen werden. Vorher werden sie auf ihre Umbefangenheit überprüft. Dazu der Impf-Experte und ehemaliges STIKO-Mitglied Professor Klaus Wahle:

<O-Ton Professor Klaus Wahle:>
Die STIKO gehört zum Robert Koch-Institut in Berlin und entwickelt Impfempfehlungen für Deutschland. Wirksamkeit und Unbedenklichkeit einer Impfung sind Grundvoraussetzungen, damit diese überhaupt zugelassen wird. Dann analysiert die STIKO, für wen die Impfung zu empfehlen ist. Dafür spielt neben dem Schutz des Individuums auch der Nutzen für die Gesamtbevölkerung eine Rolle. Insgesamt dienen die STIKO-Empfehlungen als Grundlage für den Impfkalender, an dem sich die Ärzte orientieren. Und die von der STIKO empfohlenen Impfungen werden im Allgemeinen auch von den Krankenkassen übernommen.

<Sprecher:>

Im August hat die STIKO ihre Empfehlungen überarbeitet.

<O-Ton Professor Klaus Wahle:>
Auch wenn sich dieses Mal nur geringfügige Änderungen ergeben haben, sollte man regelmäßig zum Arzt gehen, um seinen Impfschutz überprüfen zu lassen - so schützt man sich und andere. Und übrigens: Impfungen können für bestimmte Personen auch dann sinnvoll sein, wenn die STIKO sie nicht allgemein empfohlen hat, zum Beispiel Reiseimpfungen.

<Sprecher:>

Mehr Infos und alle Impf-Empfehlungen auf www.stiko.de


Informationen im Auftrag von GlaxoSmithKline

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