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Die Zecken-Saison hat begonnen - so schützen Sie sich!

Temperaturen von bis zu minus 20 Grad stecken sie locker weg und den Winter über haben sie es sich unter Laub gemütlich gemacht: Zecken. Sobald es jetzt wärmer wird, kriechen sie wieder hervor, um sich auf die Lauer zu legen. Aber wie kann man sich vor ihnen schützen?

Länge: 1'23''   Autor: Andreas Suckel   Sprecher: Andreas Suckel

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Manuskript

<Anmoderation:>
Temperaturen von bis zu minus 20 Grad stecken sie locker weg und den Winter über haben sie es sich unter Laub gemütlich gemacht: Zecken. Sobald es jetzt etwas wärmer wird, kriechen sie wieder hervor, um sich auf die Lauer zu legen. Wie Sie sich vor Zeckenstichen schützen können, ein Beitrag von Andreas Suckel:


<Sprecher:>
Ab fünf Grad werden Zecken aktiv und klettern zum Beispiel auf Grashalme oder Zweige, um sich beim Vorbeigehen von einem Wirt mitstreifen zu lassen. Was davor schützt, weiß der Parasitologe Professor Heinz Mehlhorn:

<O-Ton Prof. Heinz Mehlhorn>
Das Allerbeste ist, dass man lange Kleidung trägt, dann sprüht man auf diese Kleidung ein Repellent, das hält die Zecken fern, und dass, wenn man nach Hause kommt, nochmal nachsieht, ob nicht eine Zecke sich irgendwo versteckt hat.


<Sprecher:>
Hat sich eine Zecke festgesaugt, muss sie sofort entfernt werden:

<O-Ton Prof. Heinz Mehlhorn>
Absolut tabu sind Dinge wie Klebstoff oder Nagellack, am besten entfernt man die Zecke mit einer spitzen Pinzette indem man sie am Rüssel packt und aus der Haut herauszieht. Besonders wichtig ist, die Zecke auf keinen Fall zu quetschen, weil sonst Erreger, Borrelien oder auch FSME-Viren in die Haut gelangen können.


<Sprecher:>
Vor der Zeckenenzephalitis, kurz FSME, die eine Hirnhautentzündung auslösen kann, schützt aber nur eine Impfung:

<O-Ton Prof. Heinz Mehlhorn>
Dazu sind insgesamt drei Impfungen notwendig, nach drei bis fünf Jahren sollte die FSME-Impfung aufgefrischt werden. Vor allem in Süddeutschland, Teilen von Sachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen rät die Ständige Impfkommission dringend zu einer solchen Impfung. Wer kurzfristig in diese Risikogebiete reist, kann auch eine Schnell- Immunisierung binnen 3 Wochen bekommen.


<Sprecher:>
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